Ein Schüler aus New Berlin nahe Milwaukee (US-Bundesstaat Wisconsin) wird beschuldigt, sich beim Social Network Facebook als Mädchen ausgegeben und mindestens 31 männlichen Schulkameraden Nacktfotos entlockt zu haben. Von einigen erpresste er anschließend sexuelle Handlungen.
Als Schulkollegin ausgegeben
Wie die Agentur "Associated Press" (AP) berichtet, sollen sich die Vorfälle vom Frühjahr 2007 bis vergangenen November ereignet haben. Vor drei Monaten geriet der Beschuldigte dann in den Verdacht, Bombendrohungen an seine Schule verschickt zu haben, woraufhin sein Computer beschlagnahmt wurde. Die Ermittler fanden auf dem Rechner rund 300 Nacktbilder von jungen Männern, die teilweise erst 15 Jahre alt sind. Die 31 identifizierten Opfer berichteten alle, dass sie mit dem gefälschten Facebook-Profil hereingelegt wurden.
Im Gegenzug für die eigenen Fotos und Videos sollten die Teenager entsprechende Bilder des angeblichen Mädchens erhalten. Dabei nutze der Beschuldigte auch noch die Identität einer Schulkollegin. Doch mehr als die Hälfte der Opfer wurde stattdessen gezwungen, sich auf sexuelle Handlungen mit einem "Freund" des Mädchens einzulassen. Sonst würden die Fotos an Freunde verschickt oder ins Internet gestellt werden. Mindestens sieben der Erpressten ließen sich laut Strafanzeige darauf ein und wurden von dem Betrüger bei diesen Treffen mit seinem Handy fotografiert.
In Kürze wird sich der Verdächtige laut AP unter anderem wegen mehrfacher sexueller Nötigung von Kindern, Anwendung von sexueller Gewalt, Besitz von Kinderpornografie und Androhung einer Bombenexplosion verantworten müssen. Sollte er in allen Fällen angeklagt und schuldig gesprochen werden, erwartet ihn eine maximale Strafe von nahezu 300 Jahren.
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Als Schulkollegin ausgegeben
Wie die Agentur "Associated Press" (AP) berichtet, sollen sich die Vorfälle vom Frühjahr 2007 bis vergangenen November ereignet haben. Vor drei Monaten geriet der Beschuldigte dann in den Verdacht, Bombendrohungen an seine Schule verschickt zu haben, woraufhin sein Computer beschlagnahmt wurde. Die Ermittler fanden auf dem Rechner rund 300 Nacktbilder von jungen Männern, die teilweise erst 15 Jahre alt sind. Die 31 identifizierten Opfer berichteten alle, dass sie mit dem gefälschten Facebook-Profil hereingelegt wurden.
Im Gegenzug für die eigenen Fotos und Videos sollten die Teenager entsprechende Bilder des angeblichen Mädchens erhalten. Dabei nutze der Beschuldigte auch noch die Identität einer Schulkollegin. Doch mehr als die Hälfte der Opfer wurde stattdessen gezwungen, sich auf sexuelle Handlungen mit einem "Freund" des Mädchens einzulassen. Sonst würden die Fotos an Freunde verschickt oder ins Internet gestellt werden. Mindestens sieben der Erpressten ließen sich laut Strafanzeige darauf ein und wurden von dem Betrüger bei diesen Treffen mit seinem Handy fotografiert.
In Kürze wird sich der Verdächtige laut AP unter anderem wegen mehrfacher sexueller Nötigung von Kindern, Anwendung von sexueller Gewalt, Besitz von Kinderpornografie und Androhung einer Bombenexplosion verantworten müssen. Sollte er in allen Fällen angeklagt und schuldig gesprochen werden, erwartet ihn eine maximale Strafe von nahezu 300 Jahren.
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