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fire2009

Deppen-Inkasso aus Hanau

Vor ein paar Tagen hatte ich an gleicher Stelle über "die Deppen" von der Proinkasso GmbH aus Hanau berichtet. Im geheimen hatte ich ja gehofft das es bei der zur Schau gestellten Dämlichkeit -jeder Mitarbeiter der Proinkasso GmbH darf nur einen IQ unterhalb von 1 haben- keine Steigerung mehr geben kann...dämlich ist dämlich...da helfen bekanntlich auch keine Pillen, aber nein...die Proinkasso GmbH aus Hanau belehrt mich eines Besseren. Die setzen mal eben noch einen drauf und schreiben in weinerlichem Ton folgendes...man beachte den Namen:

Sehr geehrte/r KATJA GüNTHER,

bitte überweisen Sie sofort den unten genannten Betrag.
Liegt es in Ihrem Interesse zukünftig als zahlungsunfähig geführt zu werden, mit allen unangenehmen Folgen, die durch die von uns eingeleiteten Maßnahmen entstünden?

Dies wäre unter anderem:

Mahnbescheid/Vollstreckungsbescheid
Zwangsvollstreckung durch den Gerichtsvollzieher
Pfändung Ihrer Bezüge, auch Arbeitslosengeld, Rente, Bankguthaben, Versicherungen usw.
ggf. nach Erlass eines Vollstreckungsbescheides und erfolgloser Zwangsvollstreckung die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung (ehemals Offenbarungseid)
Eintrag in die entsprechenden Schuldnerverzeichnisse
Lassen Sie es nicht soweit kommen!

Natürlich ist noch niemanden aufgefallen das man hier genau die Person abmahnt, die ja eigentlich angebliche Forderungen eintreiben soll...das kann auch niemand bemerken da man diese Mahnungen maschinell verschickt. Die geklauten oder sonstwie ergaunerten E-Mail Adressen werden per PC in vorgefertigte Datensätze eingefügt und zu "Mahnschreiben" verwurstet.
Also, für alle die, die ihre Mahnung per Mail bekommen...keine Panik, der Schriebs gehört in den Spam-Ordner bzw. sofort gelöscht.
Zu den Drohungen: es ist Teil des Geschäftes seinen Opfern zu drohen...eine Drohkulisse aufzubauen sozusagen.
Leider fallen immer noch sehr viele Menschen auf diesen Blödsinn rein und zahlen obwohl sie es eigentlich gar nicht müßten.

Wir fordern Sie daher auf die Schuldsumme, sowie die bisher aufgelaufenen Kosten, die Sie infolge Ihres Zahlungsverzuges (BGB §284, 286) zu tragen haben, sofort an uns auf folgendes Konto zu überweisen.

Proinkasso GmbH, Postbank Frankfurt am Main, Kto.-Nr. 284 603, BLZ 500 100 60

Die Gesamtforderung beträgt 154,51 Euro.
Bitte geben Sie folgendes Aktenzeichen auf dem Überweisungsträger an: 327061204
Sollten Sie aus dem Ausland (Österreich, Schweiz überweisen benötigt Ihre Bank noch die folgenden Angaben: IBAN: DE96500100600000284603, Swift (BIC): PBNKDEFF

Ihre Forderung setzt sich wie folgt zusammen:

Hauptforderung (Oxyron s.r.o.) *************
Jahresgebuehr Tarif 1 (Standard) RG116413: 82,80 Euro + Mahnkosten: 3,00 Euro + Lastschriftkosten: 0,00 Euro + Inkassokosten: 68,71 Euro = Gesamtforderung: 154,51 Euro.

----Zahlungen sind nur an die Proinkasso GmbH möglich----
Sofortige Zahlung des Gesamtbetrages erspart Ihnen weitere Folgekosten und Unannehmlichkeiten. Wenn Sie Fragen oder berechtigte Einwände haben sollten, bitten wir um sofortige Benachrichtigung.
Bei Zahlungsschwierigkeiten senden Sie uns bitte das nachfolgende Formular per Brief an die Proinkasso GmbH, Rodenbacher Chaussee 6, 63457 Hanau oder per Fax 06181-90601028 zu.

Das ist dann auch wieder nur -so wie der Rest des Schreibens- der übliche Sermon, welcher aus anderen "Mahnschreiben" hinlänglich bekannt sein dürfte. Interessant hieran ist nur die Summe, die ändert sich mit jeder Mahnung...
Lustig wird es erst am Ende des Schreibens wieder...denn da steht immer folgender Satz:
Diese Nachricht enthält vertrauliche Informationen und ist ausschließlich für den Adressaten bestimmt. Der Gebrauch durch Dritte ist verboten.

Ich könnte mich immer kringeln vor Lachen wenn ich diesen Mist lese...noch dazu in einer Mail.
So, nun bin ich wirklich gespannt wie "die Deppen der Proinkasso" weiter reagieren wenn die merken das Frau Günther nicht reagiert.
Andererseits..."die Deppen der Proinkasso merken eh nix mehr...
:-)


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